Projekte 2016

  • Die KIW-Gesellschaft unterstützt seit Jahren russischsprachige Zuwander_innen und Spätaussiedler_innen in Dresden bei der sozialen, kulturellen und beruflichen Integration. Das vom House of Resources Dresden unterstützte Projekt präsentierte die Ergebnisse des langjährigen Schaffens, um neue Engagierte zu gewinnen. Neben der Erstellung von Informationsmaterial in Form von Flyern und Plakaten fand im Zeitraum vom 27.11. bis 09.12.2016 eine Fotoexposition zur Vereinsgeschichte statt. Den Auftakt des Projektes bildete zudem eine feierliche Präsentationveranstaltung in den Räumlichkeiten des Vereins am 27.11.2016. Mit der Ausstellung erreichte der Verein eine breite Öffentlichkeit und konnte so Aufmerksamkeit für seine Arbeit gewinnen.

  • Der sächsische Landesverband der djo – Deutsche Jugend in Europa fördert mit seinen vielfältigen Projekten und Angeboten die Teilhabe von jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft. Um dieses Ziel zu erreichen werden Möglichkeiten zur Qualifizierung und Weiterentwicklung für Jugendliche mit und ohne Zuwanderungserfahrung angeboten. Um den Zielgruppen den Zugang zu den Angeboten zu erleichtern, wurde im Rahmen der Mikroprojektförderung des House of Resources Dresden die Homepage des Sächsischen Landesverbandes in die Sprachen russisch, tschechisch, englisch und arabisch übersetzt.

  • In der Nähstube wurden geflüchteten Frauen im Dezember 2016 die Möglichkeit geboten, mit anderen Frauen zusammen zu stricken, zu nähen, zu häkeln und sich über handwerkliche Techniken auszutauschen. Das Projekt will die Integration, Partizipation und den Spracherwerb für geflüchtete Frauen erleichtern, indem diese Themen mit einer konkreten, vertrauten Handlung in einem geschützten Raum bearbeitet und erlebt werden. Durch die Weiterentwicklung handwerklicher Fähigkeiten wird ein „Empowerment“ der Frauen verfolgt.
    Im Jahr 2017 wird das Projekt fortgeführt und mindestens einmal im Monat stattfinden.

  • Am 11. Dezember veranstaltete der ZMO – Regionalverband Dresden e.V. ein vorweihnachtliches Kinderfest für Familien von Migrant_innen, Geflüchteten, Spätaussiedler_innen sowie Einheimischen. In der festlichen Atmosphäre wurde die Möglichkeit geboten, in einen kulturellen Austausch zu treten. Das Programm enthielt Auftritte des Musiktheaters „Expression“, des Kinderzirkus „Harlekin“, sowie gemeinsame Weihnachtsgesänge auf Russisch und Deutsch. Der zwanglose Austausch und die informelle Atmosphere lassen Menschen miteinander in Kontakt kommen und bieten dem Verein zeitgleich eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit.

  • Am 18.12.2017 feierten 50 Kinder und ihre Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern das traditionelle Jolka-Fest im Kulturhaus Freital. Nach einem Vortrag zum Thema Interkulturelle Weihnachten, führte der Integrationsverein Brücke der Kulturen e.V. das Theaterstück „Buratino“ auf. Im Anschluss verteilte Väterchen Frost typisch russische Geschenke an die Kinder. Die anwesenden Spätaussiedler_innen konnten den anderen Teilnehmer_innen ein Stück ihrer Kultur zeigen und sie daran teilhaben lassen. Anschließend kam ein interkultureller Austausch zustande, welcher gegenseitiges Verständnis, Toleranz und das Gemeinschaftgefühl stärkte. Zudem konnte der Verein auf sein Wirken aufmerksam machen. Der Zusammenleben e.V. wird die Tradition des Jolkafestes auch in den weiteren Jahren erhalten, pflegen und weitergeben.

  • Seit dem Jahr 2015 bietet der Verein Laubegast einmal die Woche die Möglichkeit für Geflüchtete und Einheimische aus Laubegast und den umliegenden Stadtteilen, zusammen Sport zu treiben. Gespielt werden Basketball, Fußball, Hockey und Frisbee. Die gemeinsamen Aktivitäten fördern das gegenseitige Kennenlernen der neuen und alten Nachbar_innen und den gegenseitigen Austausch. So wird ein wichtiger niedrigschwelliger Beitrag zur Integration geleistet.

  • Seit 2008 können in den internationalen Gärten in der Dresdner Johannstadt Menschen verschiedener Herkunftsländer gleichberechtigt Obst und Gemüse anbauen, sich dabei kennenlernen und austauschen. Der gemeinsame Bau und die spätere gemeinschaftliche Nutzung eines Dörrhauses, zur energiesparenden Konservierung von Früchten und Kräutern bietet die Möglichkeit für weitere gemeinschaftliche Aktionen der Mitglieder. Zudem steigert es die Attraktivität für potentielle Engagierte.

  • Das Projekt des Ost-West-Europa Zentrum für Kultur, Bildung und Wissenschaft e.V. hat das Ziel, mit Hilfe allen Sinnen den interkulturellen Austausch zu fördern. Zu diesem Zweck fanden im Dezember 2016 verschiedene Veranstaltungen statt, die jeweils einem Sinn gewidmet waren. Es wurden eine Weihnachtsfeier, ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, ein gemeinsames Kochen, Schlittschuhlaufen und Musizieren sowie eine Ausstellung im Jugendhaus INSEL mit selbst erstellten Fotografien durchgeführt. Angesprochen wurden vor allem Flüchtlinge aus Syrien, aber auch Menschen mit Migrationshintergrund und lokale Teilnehmer_innen nutzten die Angebote. Im Jahr 2017 wird das Projekt mit weiteren gemeinsamen Aktivitäten fortgeführt und die Teilnehmer_innen in die Vereinsaktivitäten eingebunden.

  • Das Projekt „Lieder in Dresden – Lieder aus aller Welt“ gibt Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 14 Jahren verschiedener Nationalitäten die Möglichkeit, Lieder aus aller Welt zu erlernen. Mit Hilfe von Tanz, Musik und Theater erforschen sie so verschiedene Kulturen. Die Förderung durch das House of Resources Dresden ermöglichte eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit in Form von Flyern, Postkarten, Plakaten, Dokumentationsbroschüren und einer Webseite. Das Projekt wird 2017 fortgeführt.

  • Vom 14. bis 18. Dezember 2016 versanstaltete der Cambio e.V. in Dresden das politisches Kunstfestival »Political Art Days«. Im Vordergrund stand dabei Syrien. Es wurden Vorträge, Workshops, Lesungen, Theateraufführungen, Filme, Musik und Essen angeboten. Durch die Mikroprojektförderung des House of Resources Dresden konnten drei Workshops realisiert werden. Ein Workshop zum Thema »Street-Art«, eine Schreibwerkstatt zum Thema »Migration, Integration und Heimat« sowie ein Musik-Workshop. Zudem konnte durch den Aufbau einer Internetseite und der Gestaltung eines Logos die Außenwirkung erweitert werden.

  • Im Dezember 2016 veranstaltete das Kinder- und Elternzentrum „Kolibri e.V.“ ein interkulturelles Fest unter dem Motto »Weihnachtliche Weltreise«. Zu diesem Anlass konnten Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Familien einen Einblick in die Weihnachtstraditionen verschiedener Länder und Kulturen erhalten. Mehr als 500 Besucher kamen zu der Veranstaltung, was zeigt, dass ein großes Interesse an einem interkulturellen Austausch in der Bevölkerung besteht. Neben der Vermittlung von gegenseitigem Respekt und Toleranz, bot die Veranstaltung auch eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit für den Verein.

  • Die »Banda Internationale« ist ein Integrationsprojekt der Dresdner Band »Banda Communale«. In ihr sind geflüchtete Musiker_innen aus Syrien, Irak, Iran, Pakistan, Kurdistan und Burkina Faso aktiv. Im Jahr 2016 spielten sie über 60 Auftritte an Schulen, Erstaufnahmeeinrichtungen, auf Demonstrationen und bundesweiten Festivals. Zu den Themen „Fluchtursachen, kulturelle Vielfalt und Integration“ werden Workshops u.a. an Schulen durchgeführt. Die Anschaffung von Instrumenten und Bandequipment im Rahmen der Mikroprojektförderung durch das House of Resources Dresden erlaubt die Verstetigung der Aktivitäten und den Ausbau der Handlungsfähigkeit, d.h. auch kurzfristige Auftritte und Einsätze.

  • Am 21. Januar 2017 veranstaltete der Chinesische Studenten- und Wissenschaftsverein Dresden e.V. ein Chinesisches Neujahrsfest im Auditorium des Hörsaalzentrums der TU Dresden. Neben verschiedenen Redebeiträgen wurden Tänze, Musikstücke und ein Schauspiel aus dem chinesischen Kulturraum aufgeführt. Die Veranstaltung ermöglichte es Interessierten einen Einblick in die chinesische Kultur zu erhalten, zugleich konnten in Dresden lebende Chines_innen in Kontakt mit dem Verein treten und so neue Engagierte gewonnen werden.

  • Am 14.01.2017 fand die, vom House of Resources Dresden, unterstützte Zukunftswerkstatt der internationalen Gärten e.V. im Stadtteilhaus Dresden – Neustadt statt. Unter dem Thema »Gemeinschaft und Partizipation sowie Kommunikation« wurden Wege gesucht, wie geflüchteten Menschen und Migrant_innen an den internationalen Gärten beteiligt und unterstützt werden können. Ebenso wurde die Frage gestellt, wie die Gemeinschaft des Vereins gestärkt werden kann und auf welcher Basis die Kommunikation stattfinden soll.