Who represents us? – Podcastreihe zum Empowerment und zur Teilhabe benachteiligter Gruppen

Wie steht es mit der Teilhabe marginalisierter Gruppen in Deutschland und wie werden diese überhaupt wahrgenommen? Um jene Fragen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, führte das Kulturbüro Dresden in Kooperation mit der Universität Leipzig Ende 2021 das Projekt »Who represents us?« durch.

Ziel des Projektes war es, durch die gemeinsame Auseiandersetzung den gesellschaftlichen Ausschlussstrukturen bewusst zu werden und gemeinsam zu überlegen, wie man dem Problem mit zivilgesellschaftlichen Engagement und auf Augenhöhe begegnen könne. Zugleich bestand der Anspruch, über die Lebenswelten marginalisierter Gruppen zu informieren, indem jene Menschen selbst zu Wort kamen sowie historische Kontinuitäten und ihre heutige Wirkmacht betrachtet und Ansätze für ein reflektiertes, zivilgesellschaftliches Engagement erarbeitet worden.

Es fanden Gespräche mit Aktivist*innen von Welcome united und Jugendlichen ohne Grenzen, Bundestagsabgeordneten sowie Wissenschaftler*innen statt. Außerdem wurden Workshops zu den Themen Antisemitismus und Antiziganismus durchgeführt und schließlich vier Podcasts und ein Essay produziert. Alle Podcasts sind auf dem SoundCloud-Kanal vom Kulturbüro Dresden veröffentlicht.

Der erste Podcast von Jana Alexander und Hannah Belau widmet sich dem Thema »Kolonialismus«. Sara Lorenz widmet sich im zweiten Podcast den Themen »Flucht, Vertreibung & Versöhnung«. Hannes Donat, Piet Heinrich und Marlene Wessel fokussieren in ihrem Podcast sich auf das Thema »Politische Vertretung« und diskutieren die Frage wie eine angemessene Repräsentation marginalisierter Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland gelingen könne? Im letzten Podcast beleuchten Matteo Scheuringer und Jonathan Wolf den Begriff »Antiziganismus«.

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Das Projekt wurde geförderte von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Ein besonderer Dank geht an Prof. Rebecca Pates und Deniz Oguzhan für die tolle Kooperation, aber natürlich auch an all die Gesprächsteilnehmer*innen und Teilnehmende.